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Summerbreeze 2009 Festivalbericht
Geschrieben von Marcel   
Samstag, 19. September 2009
SUMMER BREEZE Open Air 2009
DER FESTIVALBERICHT

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Rund 25'000 Metalheads pilgerten auch dieses Jahr wieder zum Summerbreeze.
Wovon wir aber an der Anreise nichts bemerkten.
Zuerst dachten wir wir wären am falschen Wochenende angereist, denn da wo sich
letztes Jahr noch unzählige Fans in den Stau aufs Gelände eingereiht haben,
war dieses Jahr einfach niemand.
Keine Ahnung was da passiert war, aber irgendetwas haben
da die Veranstalter absolut zum positiven geändert.
 
Schnell wie noch nie sind wir auf dem Campingplatz angekommen und
haben sogleich unser Lager aufgebaut.
 
Jetzt stand der Party nix mehr im Weg... 
 
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  DER DONNERSTAG

 Zum Auftakt durften SECOND RELATION, die Gewinner der Newcomerstage, in Angriff nehmen.
Die noch sehr jungen Jungs waren wohl sehr nervös, dennoch
lieferten sie profesionell ihren Auftritt und bewiesen, dass sie nicht unverdient am Vortag gewonnen haben.
 
Mit VADER wurde dann schon ein kleines Highlight auf der Mainstage presentiert.
Die Polen fütterten das anwesende Publikum mit einem fetten Old-School-Sound.
  Tödlich präzises Drummfeuer heizte den Fans ordentlich ein. 
 
 Bei UNHEILIG drängten sich dann die Fans bis deutlich hintern Technikturm.
Und es ging dann auch gleich los. Zwar nicht so ganz mein Geschmack, aber von der Bühnenpräsents her
war es doch ganz nett anzusehen. Seriös im Anzug zog der Sänger der Graf die Fans auf seine Seite.
Auch bei der Ballade keine Spur eines Stimmungseinbruches.
 
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Die Ulktruppe um J.B.O. sind ja nun so gut wie an jedem Festival vertreten.
Etwas übersättigt von der Rosa Spass Fraktion begaben wir uns zurück zum Zelt
und verfolgten von da aus den Auftritt. Zu meiner Überraschung hörte es sich nach einem echt guten
Auftrtt der Band an. Viele der älteren Klassiker wurden geboten. 
  Trotz der Überpresents hat es spass gemacht, den Jungs zuzuhören.
 
  Erst zu den deutsche Thrash-Metal-Urgestein KREATOR zog es uns wieder vor die Bühne.
Vor der Mainstage hat sich mittlerweile eine riesen Fangemeinde versammelt.
Was folgte, waren 75 Minuten Old School Thrash vom Feinsten.
Auch die leichten technischen Probleme vermochten nicht, auch nur einen kleinen Schatten auf diesen
Auftritt zu werfen. Einfach ein klasse Gig.
Setlist:
Choir Of The Damned
Hordes Of Chaos
Phobia
Terrible Certainty
Betrayer
Enemy Of God
Destroy What Destroys You
Pleasure To Kill
Violent Revolution
Extreme Aggressions
Coma Of Souls
Warcurse
Flag Of Hate
Tormentor
 
Mit CANTUS BURANUS hat man einen sehr speziellen Act erworben.
Mit grosser Neugier erwarteten wir den Auftritt um die Schöpfung der Corvus Corax Musiker.
Obwohl Mittelalterkapellen an Festivals gern gesehene Gäste sind, war dieser Auftritt
mit nichts zu vergleichen. In Sachen Personal, Instrumenten und Effekten war mehr als beeindruckend.
Ein 30 köpfiges Orchester, ein ebenfalls so grosser Chor und die Sopranistin der Staatsoperette Dresden runden die Inszenierung um die CORVUS CORAX-Belegschaft perfekt ab.
Die Show war nicht nur musikalisch, sondern auch ein optischen Feuerwerk.
Ein Auftritt mit hohem Gänsehaut-Faktor. 
 
 
  DER FREITAG
 
  Erst spät am Nachmittag in die Gänge gekommen, ist die erste Band des Tages PSYCHOPUNCH.
Die Schweden sind keine Unbekannten Gäste am Summerbreeze und immer gerne gesehen.
Auch mit ihren Neuzugängen am Bass und den Drums machen die Jungs eine gute Figur.
Mit dem Schwerpunkt auf dem neuen Album „Death By Misadventure“ sorgten sie für eine ausgelassene Party
 Setlist:
Hush Now Baby
All Through The Night
Overrated
Lost Highway
On My Own
Another Statement
Misunderstood
Another Feeling
Coming Right Through
All Over Now
 
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Mit THE HAUNTED gings dann weiter. Gleich von Beginn an wurde an Power und Aggresionen nicht gespart.
Die Fanfraktion wurde von Song zu Song grösser. Und THE HAUNTED hatte die Menge locker im Griff.
Stronzend vor Energie feierte das Publikum. Und dies blieb nicht lange unbemerkt.
Frontmann Peter Dolving hielt es nicht länger auf der Bühne. Ab durch den Fotograben beehrte er die Fans
und wanderte vergnügt bis zum Wellenbrecher und wieder zurück.
Einfach eine Höllenparty.
 
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Ruhiger wurde es dann bei SCHANDMAUL. Und dies ist nun gar nicht abfällig gemeint.
Die sympatische Truppe um Fronter Thomas Lindner verstehen es einfach
die Fangemeinde in ihren Bann zu ziehen.
Mit den umjubelten Zugaben „Frei“ und „Dein Anblick“ ging einer der Höhepunkte des Freitags zu Ende.
 
Erst später am Abend gings dann weiter. Mit AMORPHIS war ein grandioser Act eigentlich schon garantiert.
Die Finnen haben sich unbestritten zu einem Liveact der besonderer Klasse hochgespielt.
Mit ihrem charesmatischen Frontmann Tomi Joutsen verstehen sie es immer wieder
die Fans in ausgelassene Partylaune zu versetzen.
Ein umjubelter, und mit Garantie ein Highlight des Abends.
Setlist:
Leaves Scar
Towards And Against
From The Heaven Of My Heart
Against Widows
The Castaway
Sampo
Silver Bride
Alone
The Smoke
My Kantele
House Of Sleep
Magic And Mayhem
 
An den Vortagen konnte man sich an Hand der unzähligen AMON AMARTH Shirts
selbst ausmalen was einem jetzt erwartet. Der Platz vor der Bühne scheint nun
in fester Hand der Wikingerfraktion zu sein. 
Auch ohne ihrem Wikingerschiff-Aufbau verstanden die Jungs ihr Publikum zu begeistern.
Lediglich mehrere Ebenen auf der Bühne diente ihnen für freien Auslauf.
Und dieser wurde rege genutzt. Energie gelanden feuerten AMON einen Hit nach dem anderen
durch die Boxen. Ein gradioser Gig.
Setlist:
Twilight Of The Thunder God
Free Will Sacrifice
Asator
Varyags Of Miklagaard
Runes To My Memory
Thousand Years Of Oppression
Guardians Of Asgaard
Live For The Kill
Fate Of Norns
Victorious March
Pursuit Of Vikings
Intro
Cry Of The Blackbirds
Death In Fire
 
  Das mittelalterliche Metal-Orchester HAGGARD hatte wohl einige Problemchen alle Mitglieder
auf der Bühne zu platzieren. So kamen die Jungs und Mädels dann auch mit leichter Verspätung an die Reihe.
Die zahlreichen Fans störte dies jedoch nicht, den diese Verspätung kam dem Sound doch
sehr zu Gute. Einmal mehr ein Auftritt dem die Fangemeinde gebannt und feiernd bis zum Schluss folgten.
Setlist:
Tales Of Ithiria
The Observer
Per Aspera Ad Astra
In A Fullmoon Procession
The Sleeping Child
Eppur Si Muove
Herr Mannelig
Upon Fallen Autumn Leaves
Awakening The Centuries
 
 
  DER SAMSTAG
  
Die Finnen von BEFORE THE DAWN waren für uns die ersten am Samstag.
Mit ihrem Melodic Death Metal schafften es die Jungs sich hinter Bands wie Sentenced,
Amorphis und Dark Tranquillity einzureihen. Herrrliche Wechsel aus epischem Klargesang und 
Hammerharten Growls heizten dem Publikum mächtig ein.
 
 Ungebremst gings mit der Old-School-Deathmetal-Fraktion GRAVE weiter.
Die Kulttruppe lieferten für die hungrigen Fans ein  wahres Best-Of Set ab.
Auch dem von den Fans immer wieder geforderten Übersong "Soulless" kam die Band
dann am Schluss des Sets gerne nach.
 
Etwas ruhiger und besinnlicher ging es dann mit KRYPTERIA weiter.
Frontfrau Ji-In Cho verstand es vor allem die männlichen Zuschauer im weissen Brautkleid zu begeistern.
Dieses Lies sie dann auch bereits im ersten Song gekonnt in einem Strip fallen.
Leider kam darunter ein schwarzes Lederoutfit zum Vorschein.
Mit ihrem zuckersüssen Gesang gepaart mit dem rockigem Sound verstanden sie es
das Publikum auf ihre Seite zu ziehen.
 
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Mit EXCREMENTORY GRINDFUCKERS wurde dann zu einem unglaublichen Act ins Zelt geladen.
Wem J.B.O. zu zahm sind ist hier gerade richtig.
Schade nur mussten die Jungs im dann doch zu kleinem Zelt spielen.
Unzählige Fans drängten sich ins Zelt zu diesem Fun-Grind-Act.
Eine Party ohne Gleichen.
Das Zelt schien aus allen Nähten zu platzen und die Ordner kamen kaum nach all die
Growdsurfer aus der Menge zu ziehen.
Ein Act der besonderen Klasse. Top.
 
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Leider bekam ich durch den Auftritt der Grindfuckers nur noch den Schluss von MOONSPELL mit.
Was ich jedoch da noch zu hören bekam war erste Klasse.
Die Jungs schienen gnadenlos aufeinender eingespielt zu sein.
Und mit einem grossartigen "Alma Matter" sorgten sie nicht nur bei mir für ein einzigartiges Gänsehaut-Feeling.
 
Weiter gings mit den Dänen von VOLBEAT.
Gleich von Beginn an rockten die Jungs ungebremst los.
Mit Spielfreude  die seinesgleichen sucht, feuerten sie einen Hit nach dem andern
in die feiernde Menge. Ein Act der besonderen Klasse und mit Sicherheit des diesjährigen Summerbreeze.
Setlist:
Guitar Gangsters
Radio Girl
Sad Man’s Tongue
Mr. & Mrs. Ness
Pool Of Booze
Mary Ann’s Place
River Queen
Neuer Song
The Human Instrument
The Gardens Tale
Caroline
 
Den letzten Act auf der Hauptbühne waren dann die Schweden von OPETH.
Mit schlichtem Bühnenaufbau verstanden es die Jungs die Menge zu begeistern.
Trotz einigen technischen Problemchen waren die Progmetaller das Mass der Dinge in Sachen Päzision.
Ein mehr als würdiger Abschluss für ein Festivalwochenende voller Highlights.
Setlist:
Heir Apparent
Soldier Of Fortune
Ghost Of Perdition
Harvest
The Leper Affinity
Closure
The Lotus Eater
Demon Of The Fall
The Drapery Falls
 
 
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