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Bang Your Head 2009 Festivalbericht
Geschrieben von Marcel   
Montag, 31. August 2009
Bang Your Head
Open Air 2009
Der Festival-Bericht
 
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Am 26. und 27. Juni 2009 wurde zum BANG YOUR HEAD Festival aufgerufen.
Und diesem Ruf folgten Herrscharen von Kopfschüttelwilligen Metalheads nach Balingen.
 
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Einige Veränderungen wurden ja bereits im Vorfeld angekündigt
und Verbesserungen fest Versprochen.
Jedoch bis auf den Zeltplatz, der ein kleines Stückchen versetzt wurde konnte
ich eigentlich keine grossen Veränderungen feststellen.

Macht aber gar nichts...
Im grossen und ganzen war und bleibt am BYH Festival nichts zu reklamieren.

Eiinzig allein das Wetter hätte man sich wohl dieses Jahr besser Wünschen können.
Kurzzeitig war mal Landunter-Stimmung angesagt. Ein wahrer Metalhead jedoch lässt sich
von solchen Kleinigkeiten nicht in die Knie zwingen. Sofern er im Besitz eines wasserdichten Zeltes war.
 
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Am Festival-Gelände ansich hat sich so gut wie nichts geändert.
Lediglich die Messehalle, die im letzten Jahr noch ein Rohbau war
wurde mittlerweile fertig gestellt und bereichert das Festival alleine schon mit den Toiletten.
 
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 Der musikalische Auftakt am Freitag wurde für mich dann vom ehemaligen
Manowar-Gitarristen ROSS THE BOSS eingeläutet.
 
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Er setzt zu meinem Glück weniger als seine ehemaligen Kollegen auf
Helden-Getue, allerdings war dies aber auch schon fast alles Erwähnenswerte.
Der Sound kam sehr basslastig rüber und war alles andere als mitreisend,
so das ich mich da lieber dem Bierkonsum widmete.
 Noch schlimmer wurde es leider bei VOIVOD.
Von der Gitarre war zu keiner Zeit was zu hören, dafür wummerte die Bassdrums
eine ganze Weile nach dem Auftritt in meinen Ohren immer noch nach.
PRIMORDIAL wurde dann von meiner Seite ausgelassen und ich nutzte die Chance
in das neue Album "Dominator" von Reibeisenstimme U.D.O reinzuhören.
 
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Bereits nach dem ersten Song war klar das sich die Fans freuen dürfen.
Ein kompromissloses gewohnt starkes Album wurde abgeliefert, dass mich
dann heiss auf den Live-Gig machen liess. 
 
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Rechtzeitig zu SACRED REICH fand ich mich dann auch wieder vor der Bühne ein.
Leider wäre ich aber am liebsten gleich wieder gegangen, denn der Sound war noch immer unter aller Sau.
Von den Jungs hätte ich mir doch ein bisschen mehr Bühnenpresents gewünscht, jedoch
 ging es dafür vor der Bühne hoch her. Die Arizonaner räumten doch schlechtem Sound ordentlich ab.
Bei den Rurrpotter von SODOM versammelten sich dann zahlreiche
Fans vor der Bühne. Der schlechte Sound fiel fast nicht mehr ins Gewicht.
Gewohnt solide lieferten die Truppe um Angelripper alte und neue Songs ab.
Die etwas doch in die Jahre gekommene LITA FORD sorgte dann
für einen angenehmen Übergang zu Urgestein U.D.O.
 
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Was man sich schon die ganze Zeit wünschte war auf einmal da.
Ein glasklarer Sound röhrte aus den Boxen. 
Die Fans würdigten das mit ausgelassenem Feiern.
Und dafür wurden Sie belohnt. Nun kamen alle in den Genuss,
welchen wir schon ein paar Stunden zuvor geniessen konnten.
Udo feuerte zur Feier des Tages gleich ein paar Songs vom neuesten Streich
"Dominator". Ein klares Highlight des Tages, wenn nicht sogar des diesjährigen BYH.
Ich war zufrieden und der Abend war für mich gelaufen.
Daran konnte dann auch nicht mehr JOURNEY was ändern.
Obwohl vor der Bühne ordentlich was los war, merkte man doch ein wenig das mit JOURNEY
nicht wirklich der ganz grosse Mainact gefunden wurde.

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  Am Samstag rufte mich TESLA erst am Nachmittag vor die Bühne.
So war zumindest der Plan. den TESLA haben ihren Auftritt abgesagt.
Gar nicht so tragisch, den als Ersatz sprang kurzer Hand
die Karlsruher Truppe PINK CREAM 69 ein.
Ein echter Glücksfall. Und damit stand ich bei weitem nicht alleine da.
Die Fans feierten vergnügt und selbst die Sonne liess sich dann auch endlich mal blicken.
 
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HARDCORE SUPERSTAR verkürzte mir dann die Wartezeit auf EXODUS.
Meine Ohren waren da wohl schon auf wuchtig kompromislosen Thrash-Metal eingestellt,
denn bei HARDCORE SUPERSTAR kam ich einfach nicht in die Pötte.
Schade eigentlich den Bewegung auf der Bühne gab es genug.
Zumindest den meisten anwesenden hat es gefallen.
 
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Und dann endlich. EXODUS. Wohl die Schwarzen Schafe an diesem Festival.
Aber genau was ich jetzt braucht. Was ordentliches auf die Lauscher.
Und EXODUS macht von vornherein klar was nun abgeht.
Sie spielten nicht nur. Sie zerstörten.
Da blieb kein Stein auf dem Andern. Als wohl einiger der wenigen huldigte
ich dem wohl krachendsten Act des diejährigen BYH.
 
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  Der anschliessende Act Y&T hat es an dieser Stelle zugegebenermassen sehr schwer.
Doch selbst zu einer anderen Zeit wären mir wohl die Augen zu gefallen.
Ist mir ja jetzt bewusst, dass ich mir nun viele Feinde schaffe,
aber man hätte sich Y&T von mir aus auch sparen können 
 
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Bereits zum dritten mal war dann Blackie Lawless mit seinen Mannen von W.A.S.P
an der Reihe. In guter Laune lieferte Blackie einen ordentlichen Auftritt hin.
Selbst  der Techniker hinterm Mischpult hatte  eine gute Phase erwischt.
Guter Sound und eine gute Party. Was wünscht man sich mehr.
 
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Für mich war da der Abend gelaufen. Zwar war für die meisten der absolute Mainact
BLIND GUARDIAN noch bevorstehend, ich jedoch witmete mich in dieser Zeit lieber dem Bier. 
Zwar hatte man die komplett Bühne umdekorierte, nützte jedoch auch nix.
Is halt net mein Sound.
Die grosse Masse jedoch sah das anders und feierten mit ihrem Headliner.
Bis schliesslich kurz vor Elf das Ende des Bang Your Head 2009 mit
dem tratitionellen Feuerwerk eingeschossen wurde. 
 
 
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